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Verflüssigungen

Arbeitsladen mit Adrienne Goehler am 24.Oktober 2006

Ort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten

 

Im Mittelpunkt des Arbeitsladens stand das neue Buch von Adrienne Goehler: Verflüssigungen – Wege und Umwege vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft, Campus 2006. Ausgehend von der gegenwärtigen Krise der Arbeitsgesellschaft entwirft die Autorin darin die Perspektive einer Kulturgesellschaft, in der insbesondere das kreative Potential der Künste und Wissenschaften stärker als bislang zur Geltung kommt. Nach einer kurzen Einführung in die Grundthematik durch Adrienne Goehler diskutierten wir einige Aspekte im Detail (wie z.B. die prekären Beschäftigungsverhältnisse der Kulturschaffenden, das Potential der kreativen Laboratorien in Berlin, die Überwindung disziplinärer Grenzziehungen und die Bildung neuartiger Allianzen in Hinblick auf zukunftsorientierte Entwicklungen, uvm.).

Die Referentin

Adrienne Goehler war u.a. Kuratorin des Hauptstadtkulturfonds Berlin, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Berlin sowie Präsidentin der Hamburger Hochschule für bildende Künste.

Die Inhalte

Laut Adrienne Goehler leben wir in einer Zeit, die man als nicht mehr und noch nicht charakterisieren könnte. Die sozialstaatlich gesicherte Arbeitsgesellschaft befinde sich inmitten eines höchst ambivalenten Übergangs. Die Kreativität von KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und Kulturschaffenden erscheint dabei als eine Kraft, die entscheidend zur konstruktiven Gestaltung des sozialen Wandels im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Dementsprechend gehe es darum, das Zukunftspotential einer Kulturgesellschaft zu erkennen und die Grenzen zwischen Politik, Wirtschaft und Kultur zu verflüssigen, um neue Formen der Zusammenarbeit zu begründen...

Download: Protokoll Verflüssigungen 241006.pdf (232 KB)



 

 
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