Arbeitsladen am 18. Juli 2006 Ort: IFOK, Neue Grünstraße, Berlin Ziel des Arbeitsladen war es, zu einem besseren Verständnis von Social Entrepreneurship in Deutschland beizutragen, Anregungen für das eigene Engagement zu sammeln und den Kontakt zwischen 3plusXlern – allesamt potentielle Social Entrepreneurs – und den anwesenden Organisationen herzustellen. In einer kurzen Case Study wurden die Teilnehmer selbst zu Social Entrepreneurs: Es galt, ein innovatives Geschäftsmodell zu einem drängenden gesellschaftlichen Problem zu entwickeln. Referenten: Jan Lübbering, Fellowship Koordinator, Ashoka DeutschlandBernd Steinmeyer, iQ e.V. / Verbund Enterprise, Social Entrepreneur Nirilalaina Andriamiharisoa, JSL Biofuels Analavory, Social Entrepreneur Hintergrund Der Begriff des Social Entrepreneurs ist in Mode gekommen. Wettbewerbe um den Sozialunternehmer des Jahres werden ins Leben gerufen, Kongresse zum Thema veranstaltet und Karrieremagazine rufen zum Studium des Themas an renommierten Business Schools auf. Ashoka, führender Headhunter für Social Entrepreneurs, ist auf der Suche nach den fünf Menschen in Deutschland, die mit ihrer Idee die größte gesellschaftliche Wirkung zu entfalten scheinen. Viel Staub wird im Du-bist-Deutschland-Land aufgewirbelt. Aber was ist das wirklich Neue an dieser Form von bürgerschaftlichem Engagement? Wikipedia weiß mehr: „Social Entrepreneurship ist unternehmerisches Handeln, das auf die nachhaltige Lösung eines gesellschaftlichen Problems mit innovativen und skalierbaren Mitteln abzielt, anstatt profitorientierte Ziele zu verfolgen.“ Auf den Punkt gebracht heißt das also: Nutzenmaximierung für die Gesellschaft statt Gewinnmaximierung für das Unternehmen! Ein großes Ziel, da es um das Aufbrechen gewachsener staatlicher und gesellschaftlicher Strukturen geht. Wir sind mitten in der Debatte um die Verschiebung und Neudefinition der Verantwortungen zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. |